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Aktuelle Informationen für Patienten - Betrieb wird zum 1. Oktober eingestellt

Belegärztlicher Betrieb wird zum 1. Oktober am Standort an der Parade nicht fortgeführt

Am Abend des 30. August 2023 haben auf Einladung des Gesundheitsministeriums Beteiligte, darunter Belegarztvertreter, Klinikträger, die Hansestadt Lübeck, UKSH, Sana, Helios, Krankenkassen und das Erzbistum Hamburg das weitere Vorgehen zum Standort Parade des Marien-Krankenhauses beraten.

Es musste festgestellt werden, dass alle in den vergangenen Monaten erarbeiteten Konzepte, aus rechtlichen oder wirtschaftlichen Gründen nicht unmittelbar tragfähig sind. Die Beteiligten bedauern, dass im Ergebnis die Voraussetzungen derzeit nicht gegeben sind, um den Betrieb für die belegärztliche Tätigkeit am Standort Parade nach dem 1. Oktober weiter fortzusetzen. Zu dem Zeitpunkt wird das Erzbistum seine Trägerschaft wie angekündigt abgeben.


Der belegärztliche Betrieb wird daher ab 1. Oktober nicht mehr am Standort Parade durchgeführt.


Die Gespräche der Beteiligten werden fortgesetzt, mit dem Ziel, die weitere belegärztliche Versorgung in anderen Modellen bestmöglich zu sichern. Es werden dazu weitere Optionen geprüft. Zu den Prüfungen gehört, welcher Träger an welchem Standort eine zukünftige Zusammenarbeit mit den Belegärzten fortsetzen kann.
Sowohl Sana als auch Helios haben ihr Interesse und ihre Bereitschaft dazu signalisiert. Die Krankenkassen sagten ebenso wie das Gesundheitsministerium und die Hansestadt Lübeck zu, die weiteren Prüfungen konstruktiv beratend zu unterstützen.


Das UKSH betonte ebenso erneut seine Bereitschaft zur Unterstützung. Dank des großen Engagements aller Beteiligten und mit Hilfe der Mitarbeitenden des Marien-Krankenhauses und des UKSH konnte die Geburtshilfe ab dem 10. Juli auf dem Campus des UKSH weiter sichergestellt werden. Das Gesundheitsministerium hatte sich ursprünglich zur Sicherung der geburtshilflichen Versorgung moderierend in den bisherigen Prozess eingebracht.
Die Krankenhäuser in Lübeck werden die Versorgung sicherstellen. Wegen bereits geplanter Operationen ab Oktober werden die Belegärztinnen und Belegärzte Kontakt zu ihren Patientinnen und Patienten aufnehmen.

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